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Tipps rund um das Thema Karriere

Hier findest Du Tipps und Informationen rund um das Thema Karriere.

Körpersprache im VorstellungsgesprächEinklappen

Viele Bewerber bereiten sich gut auf ihr Vorstellungsgespräch vor. Sie sammeln Infos über das Unternehmen, die konkrete Stelle und die Branche, machen sich Gedanken über ihre Kleidung und bereiten sich auch auf konkrete Fragen im Gespräch vor. Doch ein Thema wird im Bewerbungsgespräch oftmals vernachlässigt: Körpersprache und Mimik!

Beides verrät viel darüber, wie Du Dich in der Situation fühlst. Bist Du nervös und angespannt? Bist Du überhaupt an der Stelle, deinen Gesprächspartnern und dem Unternehmen interessiert? Flunkerst Du vielleicht bei der einen oder anderen Frage? Du siehst: Körpersprache ist wichtig.

Einige Dinge solltest Du im Gespräch vermeiden. Dazu gehören:

  • ein schlaffer Händedruck zur Begrüßung und bei der Verabschiedung – niemand schüttelt gerne eine Hand, die sich wie ein ‚toter Fisch‘ anfühlt. Achte darauf, dass Deine Hand nicht eiskalt ist und auch nicht verschwitzt.
  • fehlender Blickkontakt im Gespräch mit allen Anwesenden. Du solltest nicht ständig aus dem Fenster blicken oder suchend im Raum herumschauen. Wende Dich nicht von deinen Gesprächspartnern ab!
  • fehlendes Lächeln während des Gesprächs. Auch wenn Du angespannt bist, solltest Du nicht zu verbissen wirken. Ein Lächeln macht sympathisch und entspannt.
  • fehlende Körperspannung – Bitte nicht ‚herum lümmeln‘ oder in den Stuhl ‚sacken‘. Dadurch vermittelst Du Desinteresse und Langeweile. Außerdem kann es sein, dass Dir unterstellt wird, faul zu sein.
  • zu straffe Körperhaltung – das vermittelt den Eindruck von großer Nervosität und Steifheit.
  • Herumzappeln im Gespräch. Du solltest weder mit den Beinen wippen, noch zu wild mit den Händen herumfuchteln. Auch das zeigt, wie angespannt und nervös Du bist.
  • Arme verschränken oder die Hände in die Hosentasche – beides macht keinen guten Eindruck. Mit verschränkten Armen machst Du generell einen verschlossenen, abwehrenden Eindruck. Mit den Händen in der Hosentasche zeigst Du Unwohlsein und Unsicherheit. Viele wissen nicht, was sie im Gespräch mit ihren Händen machen sollen. Setz Dich einfach locker hin und lege die Hände locker ab. Nutze Deine Gestik, um Aussagen zu unterstreichen.
  • mit den Fingern an Gegenständen oder der Kleidung spielen, an den Klamotten herumzupfen oder sich ständig durch die Haare fahren.  Auch das zeigt Deine Nervosität und Unsicherheit und vermittelt geringes Selbstbewusstsein.
  • Achte auch auf Deine Stimme. Wenn Du zu leise sprichst, wirkst Du unsicher. Sprichst Du zu schnell, wirkt es hektisch.

Worauf Du im Gespräch achten solltest:

  • Eine ruhige und tiefe Atmung. Diese entspannt und vermittelt einen gelassenen Eindruck.
  • Deine Körperhaltung sollte aufrecht sein, aber nicht zu steif wirken. Eine gewisse Körperspannung ist dabei wichtig. Wenn Du stehst, solltest Du einen ‚sicheren‘ Stand haben. Dabei ist es wichtig, wirklich auf beiden Beinen zu stehen. So wirkst Du selbstsicher und selbstbewusst. Versuch's mal zu Hause vor dem Spiegel zu üben!
  • Blicke deine Gesprächspartner während des Gesprächs an. Das signalisiert Interesse sowie Wertschätzung und zeigt, dass Du dem Gespräch folgst. Achte darauf, dass Du nicht nur die Person anschaust, die die Frage gestellt hat, sondern auch die anderen Anwesenden.
  • Nutze Deine Hände, um Deine Aussagen dynamisch zu unterstreichen.
  • Sprich ruhig und mach Pausen. Du darfst auch über Fragen nachdenken. Falls Du Dir unsicher über die richtige Lautstärke bist, solltest Du lieber etwas lauter sprechen, als zu leise. Das wirkt sicherer.
  • Lächle
Tipps gegen NervositätEinklappen

Das Vorstellungsgespräch steht an, Du willst den Job / das Praktikum unbedingt und musst das Unternehmen von Dir überzeugen – doch Du bist total aufgeregt? Was kannst Du gegen die Nervosität tun?

Vorneweg: es ist ganz normal, dass Du vor einem wichtigen Gespräch nervös bist – das wissen auch Personaler und nehmen sie Dir nicht gleich krumm. Es gibt aber auch noch ein paar Tipps und Tricks, wie Du mit der Nervosität umgehen kannst.

  1. Sei Dir bewusst, dass Du mit Deinen Bewerbungsunterlagen und Deinen Fähigkeiten sowie Kompetenzen bereits überzeugt hast, sonst wärst Du nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Im Gespräch geht es darum, sich einen Eindruck von Dir als Person zu machen.
  2. Bereite Dich im Vorfeld gut auf das Gespräch vor. Sammle Informationen über das Unternehmen, die Tätigkeit und die Branche. So kannst Du im Gespräch mit Deinem Wissen sowie guten Fragen punkten und vorher Dein Gewissen beruhigen.
  3. Schon am Vortag kannst Du etwas gegen die Nervosität tun: Wähle die richtige Kleidung für das anstehende Gespräch. Natürlich solltest Du dabei Klamotten aussuchen, in denen Du professionell wirkst, doch gleichzeitig ist es enorm wichtig, dass Du Dich auch in den Klamotten wohlfühlst! Bereite auch sonst alles vor, was Du für das Gespräch benötigst (z.B. Deine ausgedruckten Bewerbungsunterlagen, wichtige Telefonnummern und Kontaktdaten).
  4. Plane genügend Zeit zur Anreise ein, so dass Du rechtzeitig und ohne Stress ankommst. Ein Stau oder andere Verzögerungen führen meist zu steigender Nervosität. Falls Du in der Nähe wohnst oder bereits einen Tag früher anreist, kannst Du auch den Weg einmal abgehen / fahren, so dass Du Dich nicht verfährst. Und falls Du wirklich merkst, dass Du Dich wahrscheinlich verspätest, ruf beim Unternehmen an, gib Bescheid und entschuldige dich.
  5. Nutze Methoden zur Entspannung, z.B. Yoga, Meditation, Sport allgemein usw.. Vor dem Gespräch ist es gut, sich noch ein bisschen an der frischen Luft zu bewegen. Dabei solltest Du natürlich nicht ins Schwitzen kommen ;)
  6. Falls Du keinen ‚geraden‘ Lebenslauf hast (Lücken, Studiengangwechsel oder Studienabbruch usw.) und Fragen dazu fürchtest, überlege Dir vorher, wie Du auf die Fragen antwortest. Sei selbstbewusst, denn Du bist zum Gespräch eingeladen worden – die vermeintliche Schwäche kann den potenziellen Arbeitgeber also gar nicht so stören, denn sonst wärst Du nicht eingeladen worden. Bleib besonnen, souverän und selbstbewusst – oftmals wird mit solchen Fragen einfach nur getestet, wie Du mit unangenehmen Situationen umgehst.
  7. Atme kurz vor dem Gespräch dreimal tief durch – das beruhigt. Auch im Gespräch beruhigt eine ruhige, bewusste Atmung.
  8. Gehe offen mit Deiner Nervosität um! Du bist nicht der einzige Bewerber / die einzige Bewerberin, der /die aufgeregt ist.
  9. Nimm Dir Zeit! Du musst nicht jede Frage wie 'aus der Pistole geschossen' beantworten. Oftmals ist es gut, kurz über eine gestellte Frage nachzudenken und dann strukturiert zu antworten. Falls Dir die Pause unangenehm ist, trink einen Schluck.
  10. Achte auf Deine Körpersprache! Versuche ruhig zu sitzen und nicht zu zappeln oder ständig nervös durch die Haare zu fahren. Achte auf Deine Körperhaltung und einen festen Händedruck. Vermeide vor dem Gespräch Nahrungsmittel und Getränke, die Dich aufputschen und 'hibbelig' machen (z.B. Kaffee).
  11. Hab keine ‚Angst‘ vor dem Gespräch oder den anwesenden Personen. Sie sind an Dir interessiert und wollen Dich kennenlernen! Mach Dir das bewusst! Das Bewerbungsgespräch dient zum GEGENSEITIGEN Kennenlernen und sollte im Idealfall ein Dialog sein. Bei Unklarheiten oder Dingen, die Dich interessieren, frage nach. Und falls Du eine Frage wirklich nicht beantworten kannst, bleibe ruhig und gib es zu.
  12. Und das wichtigste zum Schluss: Lächle im Gespräch – das beeinflusst Dich positiv, sorgt für eine angenehmere Atmosphäre und macht Dich sympathisch.
Vorstellungsgespräch abbrechenEinklappen

Ein Vorstellungsgespräch abbrechen - geht das?
Stellt Euch vor, Ihr habt Euch auf eine Stelle beworben, werdet zum Bewerbungsgespräch eingeladen und stellt im Gespräch fest, dass Ihr die Stelle (aus welchen Gründen auch immer) doch nicht haben wollt. Was macht Ihr? Setzt Ihr das Gespräch fort oder traut Ihr Euch, es abzubrechen?

Ihr DÜRFT das Gespräch auch abbrechen, solltet es aber nur tun, wenn Ihr Euch zu 100 % sicher seid, dass Ihr die Stelle wirklich nicht wollt und nicht für das Unternehmen arbeiten möchtet. Wichtig ist bei einem Abbruch aber die Art, wie Ihr vorgeht. Steht nicht einfach auf und stürmt aus dem Raum.

Bleibt professionell und höflich, lasst Euch auch nicht provozieren. Erklärt ruhig, dass Ihr das Gespräch beenden möchtet und Ihr Eure Bewerbung zurückzieht. Bedankt Euch für das Gespräch und die Chance, die Euch gegeben wurde. Bittet um Verständnis für Eure Entscheidung und verabschiedet Euch.

Die Wichtigkeit von Bewerbungsunterlagen aus Sicht von PersonalernEinklappen

Bei einer Umfrage unter HR-Managern in Österreich kam heraus, dass der größte Teil der Personaler den Lebenslauf für das wichtigste Dokument in einer Bewerbung hält. Mit knapp 70% ist der CV damit klar an der Spitze! Das Anschreiben folgt mit knapp über 20%.

Interessant dabei ist, wie wenig Zeit sich Personaler zur Sichtung des CVs nehmen. Im Durchschnitt gaben sie an, dafür mindestens 2 Minuten zu benötigen: Bei der Überprüfung durch eine Eye-Tracking-Studie kam aber heraus: es sind nur 43 Sekunden! Das Eye-Tracking zeigte außerdem: auch ein professionelles Bewerbungsfoto ist für viele Personaler nach wie vor wichtig, denn daran bleibt ihr Blick als erstes hängen.

Darum gilt auch in Deutschland: der CV sollte übersichtlich sein und alle relevanten Daten und Fakten enthalten! Die Gestaltung ist dabei sehr subjektiv: 55% der HR Manager präferieren einen klassischen Lebenslauf gegenüber einem grafischen. Bei einem Bewerbungsfoto gilt: Besser kein Bewerbungsfoto, als ein ‚schlechtes‘. Bitte verwendet nur ‚zur Stelle passende‘ Bewerbungsfotos!

Testbewerbungen  - den eigenen Marktwert testenEinklappen

Nach dem Studium direkt im Traumjob einsteigen, davon träumen viele. Doch wie teste ich, ob meine Bewerbung 'passt' und ob meine Gehaltsvorstellungen angemessen sind? Wie teste ich meinen Wert auf dem Arbeitsmarkt?

Dafür eignen sich Testbewerbungen. Eine Testbewerbung ist eine echte Bewerbung, mit der Ihr Euch für eine reale Stelle in einem Unternehmen bewerbt. Darum gilt auch hier: gebt Euch Mühe mit der Bewerbung!

Mit Testbewerbungen könnt Ihr sehen, wie Eure Bewerbung und Euer Profil bei Unternehmen ankommt. Wenn Ihr z.B. 10 Bewerbungen rausschickt, wieviele positive Antworten erhaltet Ihr? Wie reagieren Unternehmen auf Eure Bewerbung? Wenn Ihr keine positive Antwort erhaltet, zweifelt nicht an Euch, sondern schaut Euch noch einmal Eure Unterlagen an. Sind eventuell Fehler enthalten? Passt Euer Profil tatsächlich zur Stellenausschreibung oder solltet Ihr Euch nach anderen Stellen umsehen? Passt Euer Profil zur Stelle, aber Ihr könnt es nicht überzeugend 'rüberbringen'?

Unsere Tipps zu Testbewerbungen:

  • 1. Bewerbt Euch mit einer Testbewerbung nicht gleich bei Eurem präferierten Arbeitgeber bzw. für Euren absoluten Traumjob - denn wenn mit der Bewerbung etwas nicht passt, verbaut Ihr Euch damit eventuell zukünftige Bewerbungen dort.
  • 2. Erstellt ein Ranking mit allen Stellen, die Ihr interessant findet und teilt es z.B. in drei Klassen ein: 1. Traumjob und bevorzugte Stellen, 2. Jobs, die Euch interessieren, aber nicht so reizen, wie die der ersten Kategorie und 3. Stellen, die vielleicht doch nicht so zu Euch passen.
  • 3. Um Euren Marktwert und Eure Bewerbung zu testen, schickt zuerst Bewerbungen für Stellen der 2. Kategorie ab und schaut, wie sie ankommen. Wie fallen die Reaktionen darauf aus? Wieviele Einladungen zum Vorstellungsgespräch bekommt Ihr?

Wenn Ihr zu Bewerbungsgesprächen eingeladen werdet, könnt Ihr sie als Training nutzen und z.B. Informationen bzw. ein Feedback zu Euren Gehaltsvorstellungen erhalten. Und wer weiß, vielleicht stellt sich auch einer dieser Jobs als Traumjob heraus. Dann könnt Ihr Euch die restlichen Schritte sparen.

  • 4. Wenn die Antworten für Eure Bewerbungen bei Euch eintreffen, analysiert sie. Müsst Ihr Eure Bewerbung verbessern? Ist Eure Gehaltsvorstellung angemessen?
  • 5. Schickt Eure angepasste Bewerbung nun für die Stellen der 1. Kategorie ab.
Jura-Absolvent ohne zweites Staatsexamen?Einklappen

Jurastudium ohne zweites Staatsexamen? Welche Optionen gibt es?


Diese Fragen haben uns in letzter Zeit öfters erreicht. Aus diesem Grund haben wir ein bisschen recherchiert und auch herumtelefoniert, um Antworten zu finden. Und die gute Nachricht ist: Die Perspektiven sind auch ohne 2. Staatsexamen nicht so schlecht, wie viele vielleicht denken – selbst wenn die klassischen Karrierewege (Richter, Staatsanwalt oder Anwalt) nicht mehr in Frage kommen. Übrigens gelten ein paar Alternativen auch für Juristen ohne Staatsexamen.

Möglichkeiten bieten sich u.a. durch:

1. Programme von Großkanzleien: Verschiedene Kanzleien bieten spezielle Programme für Studierende der Rechtswissenschaften ohne Staatsexamen oder mit nicht so gutem 1. Staatsexamen an – hier habt Ihr meist die Möglichkeit, Euch auf den Webseiten der Kanzleien zu informieren.

2. einen Direkteinstieg als Diplomjurist/in: Es gibt sowohl im öffentlichen Dienst, als auch in der freien Wirtschaft viele Möglichkeiten mit juristischen Kenntnissen direkt in einen Job einzusteigen. Hierzu zählen u.a.in :

  • Rechtsabteilungen von Unternehmen
  • Wirtschafts- & Steuerprüfungsgesellschaften
  • Unternehmensberatungen
  • Personalabteilungen
  • Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister
  • Öffentlicher Dienst: hier gibt es viele Stellen für Juristen als Sachbearbeiter, z.B. in Verwaltungen und Ämtern, wie dem Ordnungsamt oder dem Arbeitsamt, aber auch bei der Polizei
  • Insolvenzverwaltungen
  • Nationale und internationale Organisationen

3. einen Quereinstieg in andere Berufsfelder, z.B. in den Vertrieb oder Marketing

Es gibt also auch ohne zweites Staatsexamen interessante Berufsfelder.

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?Einklappen

Eine Frage, die inzwischen zum Standardrepertoire der meisten Personaler gehört. Aber wird hier verlangt, dass man ein in Stein gemeißeltes Manifest darlegt? Wie soll man darauf antworten, wenn man weiß, dass das Privat- aber auch Berufsleben überraschende Wendungen nehmen kann?

Was verfolgt das Unternehmen mit dieser Frage?

Mit deinem Fünfjahresplan möchte der Personaler klären, ob es Schnittpunkte zwischen deinen Zielen und denen des Unternehmens gibt. Dadurch wird im Vorstellungsgespräch deutlich, ob du auf lange Sicht ein vielversprechender Mitarbeiter bist, der im Unternehmen bleiben möchte und in den somit langfristig investiert werden soll. Das Unternehmen möchte somit vermeiden jemanden einzustellen, der die ausgeschriebene Stelle nur als Sprungbrett nutzen will.

Doch mit deinem Fünfjahresplan kann der Personaler noch mehr herausfinden. Mit deiner Antwort gibst du auch viel über deine Motivation preis. Denn wer ein Ziel vor Augen hat, arbeitet meist konkreter daran, ist leistungsbereiter und engagierter.

Wie du merkst, geht es bei dieser Frage um deine Berufsperspektive und darum, die grobe Richtung deines Werdegangs zu kennen und bündig zu verbalisieren.Wie bei allen anderen Fragen im Vorstellungsgespräch gibt es auch hier keine universell einsetzbare Antwort. Aber wir haben für dich ein paar Dos und Don’ts gesammelt, die dir bei deiner individuellen Antwort weiterhelfen werden.

Die Dos: das muss sein!

  • Konzentriere dich auf den Entwicklungsprozess: Mache dir klar, was genau du in der Zukunft lernen möchtest und ob du mit der Zeit größere Projekte annehmen willst

  • Bleibe authentisch: deine Antwort sollte zu deiner Persönlichkeit passen und der Wahrheit entsprechen

  • Gehe auf deine persönlichen Erwartungen an die ausgeschriebene Stelle ein: Sammle alle wichtigen Infos über das Berufsfeld und die verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten ein und verknüpfe sie mit deinen eigenen Karrierewünschen/-erwartungen

  • Antworte unternehmensorientiert: Betone, dass du gerade bei diesem Unternehmen die besten Voraussetzungen siehst, um deine Ziele zu erreichen. Zeige gleichzeitig auf, dass du so dem Arbeitgeber aber auch einen großen Mehrwert bieten kannst

  • Zeige Optimismus und Ehrgeiz: Damit punktest du zusätzlich!

Die Don‘ts: das solltest du vermeiden!

  • Hol nicht zu sehr aus: Es geht bei der Frage nicht darum, eine detaillierte Beschreibung über deine nächsten Lebensjahre abzugeben

  • Sei nicht übermütig und unrealistisch: Mit „Auf Ihrem Platz“ als Antwort sammelst du keine Sympathiepunkte

  • Sei nicht zu bescheiden: Der Personaler kann dir das als mangelndes Engagement und fehlenden Ehrgeiz auslegen. Verzichte auch auf zögerliche Formulierungen wie „Schön wäre…“, „Eventuell…“ usw.

  • Klammere Höchstprivates wie Familienplanung oder Kinderwünsche aus: Danach darf dich der Personaler nicht fragen – vor allem nicht bei einem Bewerbungsgespräch. Falls du doch etwas Privates erzählen willst, dann bleib bspw. dabei, nur deine Reisepläne zu erwähnen.

  • Definiere die angestrebte Position nicht nur als Zwischenlösung/-schritt oder gar Kompromiss: Somit gibst du dem Unternehmen einen Grund, nicht in dich zu investieren

10 + 1 Tipps für einen erfolgreichen virtuellen WorkshopEinklappen

Nicht nur die Vorlesungen - auch die diesjährigen CareerDays finden aufgrund der aktuellen Situation zum Teil im virtuellen Format statt. Wir sind aber sehr glücklich, dass wir unsere Workshop-Wochen für euch veranstalten dürfen und haben heute ein paar Tipps für eine erfolgreiche Teilnahme im Gepäck. Heute: Do's bei einem virtuellen Workshop.

  1. Voraussetzung Nr. 1: Für eine optimale Kommunikation mit den Unternehmensvertretern und den anderen Workshop-Teilnehmern solltest du eine intakte Webcam und ein Mikrophon besitzen. Teste beides im Vorfeld, damit du sichergehen kannst, dass sie einwandfrei funktionieren. Falls du ein Bluetooth-Headset mit integriertem Mikro benutzt, solltest du für einen vollen Akkustand sorgen.
  2. Getränke bereithalten: Wasser fördert bekanntlich die Konzentrationsfähigkeit. Stell’ also neben deinen Laptop eine große Flasche davon + ein Glas hin und achte darauf, dass du während des Workshops genug Flüssigkeit zu dir nimmst.
  3. Der optimale Hintergrund: Sorge für einen neutralen Hintergrund, sodass sich die anderen Teilnehmer und Unternehmensvertreter besser auf das konzentrieren können, was du zum Workshop beitragen möchtest.
  4. Begrenze potenzielle Ablenkungsquellen auf ein Minimum: Schalte dein Handy auf stumm und deaktiviere für die Zeit des Workshops ggf. deine Popup-Fenster vom E-Mail-Programm etc. Falls du in einer WG lebst: Informiere deine Mitbewohner, dass du nicht gestört werden möchtest!
  5. Software im Vorfeld testen + frühzeitig einloggen: Falls du mit der angegebenen Videochat-Software nicht vertraut bist, solltest du diese früh genug installiert und ausprobiert haben, damit am Workshop-Tag nichts schieflaufen kann. Außerdem gilt auch im virtuellen Raum: "Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige".
  6. Ruhig bleiben: Für den Fall, dass du trotz optimaler Vorbereitung technische Probleme bekommst: Keine Panik! Sei souverän und entschuldige dich in ruhigem Ton, dass du dich kurz ausloggen o.Ä. musst. Kann schließlich jedem passieren!
  7. Gekonntes Stummschalten: Um Hintergrundgeräusche so gering wie möglich zu halten, solltest du - wenn du nicht redest - dein Mikro stumm schalten.
  8. Lege deine Stifte und Papiere zurecht: So kannst du wichtige Notizen für die jeweiligen Aufgaben festhalten.
  9. Achte auf eine gute Beleuchtung in deinem Zimmer: So können dich die Unternehmensvertreter und deine Kommilitonen gut sehen und du bist “präsent”.
  10. Richtige Verabschiedung: Auch wenn der Workshop virtuell ist, solltest du dich bei den Unternehmensvertretern für ihre Zeit und die interessanten Einblicke bedanken.
  11. Last but not least: Sei dir stets darüber bewusst, dass auch du vor der Kamera sitzt, d.h.: Verzichte auf Multitasking und konzentriere dich ganz auf den Workshop.

So steht einer erfolgreichen Teilnahme nichts mehr im Weg.

Der Unterschied zwischen Anschreiben und MotivationsschreibenEinklappen

Während ein Anschreiben in den meisten Bewerbungen zum Pflichtteil gehört, wird nicht in jeder ein gesondertes Motivationsschreiben gefordert.

Ist das dann aber doch der Fall, stellt sich schnell die Frage nach dem Unterschied der beiden Dokumente.

Was Aufbau und Formalität angeht ähneln sich Anschreiben und Motivationsschreiben. Beispielsweise sollten beide optimalerweise eine Seite lang sein - das Motivationsschreiben kann auch bis zu zwei Seiten umfassen, wenn es gerechtfertigt ist, d.h. ohne Wiederholungen oder 'Schwafeln' - und eine Betreffzeile aufweisen, beide Schreiben richten sich außerdem an die gleiche Person.  

Im Anschreiben geht es darum darzustellen wer du bist, für welche Stelle du dich bewirbst und warum du besonders gut für die Stelle geeignet bist.  Welche Fähigkeiten qualifizieren dich für die Position? Bringst du Berufserfahrung aus einem relevanten Bereich mit? Du solltest hier möglichst sachlich Informationen über dich, deine Fähigkeiten und Qualifikationen vermitteln.

Während du im Anschreiben also deine Eignung veranschaulichst, erklärst du im Motivationsschreiben warum du die Stelle haben möchtest. Natürlich kannst du dabei auf bereits im Anschreiben oder Lebenslauf genanntes eingehen, achte aber darauf dich nicht zu wiederholen. Außerdem solltest du hier etwas persönlicher werden und wirklich das „Warum“ in den Mittelpunkt stellen. Warum möchtest du genau bei diesem Unternehmen arbeiten? Warum arbeitest du bisher in dieser Branche, warum in diesem Berufsfeld? Am Ende des Motivationsschreibens soll der Leser verstehen, woher dein Interesse, also deine Motivation für die Stelle kommt und was deine beruflichen Ziele sind.

Eine wichtige Regel gilt es im Motivationsschreiben zu berücksichtigen: Sprich nur Themen an, die auch von Relevanz für die angestrebte Stelle beziehungsweise den Personaler sind.  Die Bezüge zum Job oder zum Unternehmen müssen immer deutlich sein. 

Ganz grundsätzlich gilt noch zu beachten: Wird kein gesondertes Motivationsschreiben gefordert, nimmt man einen Absatz über die Motivation mit in das Anschreiben auf. Werden jedoch beide Dokumente erwartet, streicht man die entsprechenden Inhalte aus dem Anschreiben, um eine klare Trennung der beiden Schriftstücke zu erreichen.

Kurz und Knapp: Im Anschreiben begründest du deine Eignung für den Job, im Motivationsschreiben erklärst du warum du die Stelle haben möchtest. In deinen Bewerbungsunterlagen solltest du die Dokumente dann folgendermaßen sortieren: Zuerst das Anschreiben, dann der CV, als nächstes das Motivationsschreiben und zum Schluss die relevanten Zeugnisse.

Tipps zur Profilpflege in BerufsnetzwerkenEinklappen

Du hast ein Profil in einem Berufsnetzwerk wie LinkedIn oder Xing oder möchtest eines anlegen? Damit deine Präsenz in diesen Netzwerken ein Erfolg wird, ist es nur mit einer Registrierung nicht getan. Die richtige Pflege deines Profils ist ausschlaggebend, weshalb wir dir hier einige wichtige Tipps und Infos zusammengestellt haben:

  • 1. Bereits die Wahl des Profilbildes sollte wohlüberlegt sein. Ist dieses aktuell und qualitativ hochwertig? Du solltest dich immer fragen, ob du dieses Bild auch als Bewerbungsfoto auf deinem Lebenslauf nutzen würdest. Nein? Dann wähle besser ein anderes.
  • 2. Gib eine Kontaktmöglichkeit von dir an, über die du auch wirklich erreichbar bist und die du regelmäßig überprüfst. Sonst läufst du Gefahr, dass Anfragen ins Leere laufen.
  • 3. Arbeite mit Schlagwörtern. Egal, ob es sich um unterschiedliche Netzwerke oder die verschiedenen Rubriken deines Profils handelt. Achte darauf, dass du dich, deine Kenntnisse und deine Tätigkeiten immer mit den gleichen Schlagwörtern beschreibst. So kann man per Stichwortsuche auf dein Profil stoßen, auch wenn man gar nicht mit dir vernetzt ist!
  • 4. Hast du Fotos, Artikel oder Ähnliches, die deine Fähigkeiten unter Beweis stellen oder Eindrücke deiner Arbeit vermitteln? Lade sie in deinem Profil an entsprechender Stelle hoch!
  • 5. Aktualisiere deine Kontakte regelmäßig! Nach jeder Konferenz, Messe oder sonstigen Gelegenheiten, bei denen du Visitenkarten bekommen oder Kontakte geknüpft hast, solltest du dir die Zeit nehmen und dich mit den entsprechenden Profilen verbinden.
  • 6. Versuche, regelmäßig in den Netzwerken aktiv zu sein. Also Beiträge zu liken oder zu kommentieren, Leute miteinander bekannt zu machen… Das steigert deine Sichtbarkeit. Auch Beiträge in Gruppendiskussionen können dazu beitragen, von Personalern bemerkt zu werden. Achte hier aber unbedingt auf Sachlichkeit und eine gute Qualität deiner Beiträge!
  • 7. Halte dein Profil stets aktuell! Neue Praktika, Nebenjobs oder Kompetenzen solltest du immer sofort eintragen und nicht erst dann, wenn du auf der Suche nach einem Job bist. Schließlich kann man nie wissen, ob nicht demnächst doch ein Personaler auf deiner Seite landet, oder?
  • 8. Versuche Empfehlungen von Menschen zu bekommen, mit denen du bereits zusammengearbeitet hast, vielleicht bei einem vergangenen Praktikum oder deinem derzeitigen Werkstudentenjob? Empfehlungen lassen dein Profil gleich viel hochwertiger und seriöser erscheinen.
  • 9. Tritt Gruppen bei, deren Themen dich interessieren oder folge Menschen oder Unternehmen, die du spannend findest. So bekommst du auch außerhalb deiner eigenen Kontakte Input und kannst möglicherweise neue Verbindungen herstellen.
  • 10. Bei LinkedIn kann man die URL seines Profils personalisieren und davon solltest du auch Gebrauch machen. So kannst du verhindern, dass deine URL unnötig lang ist oder aus einem Zahlensalat besteht und stattdessen einen kurzen und prägnanten Link erstellen, den du leicht an andere weitergeben kannst.
  • 11. Bei einer Bewerbung sollte dein Lebenslauf mit deinem Profil übereinstimmen, es sollte also im Lebenslauf nichts stehen, was nicht auch in deinem Profil auftaucht. Nur, falls dein Lebenslauf schon voll ist, kannst du in deinem Profil eventuell ergänzende Informationen nennen und dann in deiner Bewerbung auf das Profil verweisen. Dann musst du aber sichergehen, dass dein Profil wirklich gut gepflegt ist!
Das Video-InterviewEinklappen

Vorstellungsgespräche über Video, wie zum Beispiel über Skype, Microsoft Teams oder FaceTime sind zwar noch nicht der Regelfall, kommen mittlerweile aber immer häufiger vor. Auch nach der Zeit des Corona-Virus ist abzusehen, dass digitales Recruiting weiter zunehmen wird.

Wie aber unterscheiden sich ein solches Interview und ein persönliches Gespräch? Auf was muss besonders geachtet werden?

Das Gespräch

  • Vorab ganz wichtig: Auch, wenn du zu Hause sitzt, solltest du das Gespräch ernst nehmen und keine nachlässige Körperhaltung zeigen – das wirkt unprofessionell!
  • Wie das persönliche Gespräch beginnt auch beim Video - Interview der Personaler das Gespräch. Bei der Gelegenheit kannst du dich bereits in das Sprechverhalten deines Gegenübers hineinversetzen.
  • Auch beim Interview über Video geht es primär um deine Person und Persönlichkeit. Deshalb sollest du auch hier Emotionen wie Leidenschaft und Begeisterung zeigen. Und: Lächeln nicht vergessen!
  • Der Vorteil eines Gespräches in den eigenen vier Wänden ist der, dass man sich zu Hause eher sicher und selbstbewusst fühlt als in einem fremden Büro. Aber Achtung: Zu viel Selbstbewusstsein kann schnell auch überheblich wirken!
  • Wie auch im persönlichen Gespräch werden dir Fragen gestellt. Pass dabei auf Fangfragen auf! Ein kleiner Tipp, der gegen die Aufregung hilft: Den eigenen Lebenslauf und kurze Stichpunkte zum Unternehmen und der Abteilung neben den Laptop kleben, um die benötigten Daten gleich abrufen zu können und nicht erst lange nachdenken zu müssen. Aber vermeide Fließtext, denn das Lesen langer Texte fällt irgendwann auch dem Personaler auf und bringt dich vielleicht sogar aus dem Konzept.
  • Vorbereitung ist natürlich alles: Du solltest dich auch hier vorab gut über die Stelle und das Unternehmen informiert haben – googlen während des Gesprächs fällt auf und wirkt unprofessionell und unvorbereitet.
  • Zum Schluss wirst du meistens noch gefragt, ob du Rückfragen stellen möchtest. Und das solltest du auf jeden Fall tun, denn dadurch zeigst du nicht nur Interesse am Arbeitgeber, sondern kommst womöglich auch an weitere wichtige Informationen.
Technik
  • Nutze am besten ein Headset! Damit stellst du eine gute Tonqualität sicher und vermeidest störende Echos.
  • Achte außerdem darauf, deutlich und nicht zu schnell zu sprechen, denn durch die Internetverbindung können Reaktionen durchaus auch verzögert ankommen, und ihr wollt euch ja schließlich nicht gegenseitig ins Wort fallen.
  • Stelle sicher, dass du eine gute und stabile Internetverbindung hast! Schließe oder pausiere im Hintergrund laufende Programme und bitte Personen, die dasselbe Netzwerk nutzen, für kurze Zeit offline zu gehen.
  • Achte darauf, dass dein Account keinen unprofessionellen Fantasienamen enthält, sondern am besten deinen richtigen Vor- und Nachnamen.
Umgebung
  • Stelle dir gerne ein Glas Wasser neben den Laptop, vermeide aber bitte das Essen oder Kaugummi kauen, das kommt wie auch beim persönlichen Gespräch nicht gut an und ist schlicht respektlos.
  • Natürlich darfst du dir auch während des Videogesprächs kurze Notizen machen – aber bitte auf einem Blatt Papier, Tastaturgeräusche würden nur stören.
  • Sorge für Ruhe im Hintergrund! Stelle dein Handy und elektronische Geräte auf stumm und achte auf Privatsphäre. Informiere daher deine Eltern, Geschwister oder Mitbewohner vorab über dein wichtiges Gespräch und bitte sie um Ruhe.
  • Achte außerdem auf eine saubere räumliche Umgebung: Ist dein Hintergrund ordentlich aufgeräumt und möglichst neutral? Im besten Fall sollte dieser keine Rückschlüsse auf dich selbst zulassen.
  • Wie sind die Lichtverhältnisse? Gegenlicht, starke Kontraste oder eine schwache Beleuchtung machen kein schönes Bild und wirken zudem unvorbereitet. Leuchte deinen Arbeitsplatz gut aus und teste die Bildgebung vorab.
  • Zuletzt sollte auch die Kleidung genauso gewählt werden wie bei einem persönlichen Gespräch. Jogginghose oder Bademantel sind selbstverständlich Tabu, denn durch angemessene Kleidung nimmst du die Situation gleich als viel ernster wahr und verhinderst, dass du dich zu wohl fühlst und in deiner Haltung und Einstellung nachlässig wirst. Die Kleidung kann sich auch positiv auf deine Körperhaltung und dein Selbstbewusstsein auswirken! Kleide dich der Branche angemessen. Frauen sollten außerdem darauf achten, dass ihr Schmuck, wie große Ohrringe oder Ketten, das Headset nicht berühren – das könnte für ein unangenehmes Nebengeräusch sorgen.

Ihr seht also, dass sich inhaltlich gar nicht so viele Unterschiede zwischen Video-Interview und persönlichem Gespräch ergeben, aber auf ein paar Feinheiten solltet ihr dennoch achten. Besonders wichtig sind die Technik und deine Umgebung – Punkte, über die du dir bei einem persönlichen Gespräch keine Gedanken machen müsstest.

Achtest du aber auf die oben angesprochenen Punkte, sollte einem guten und angenehmen Gespräch nichts mehr im Wege stehen. Gute Vorbereitung ist alles!

Was sind Ihre Stärken und Schwächen?Einklappen

Dass du niemals unvorbereitet in ein Bewerbungsgespräch gehen solltest, zeigt sich allein an folgender Frage: „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“ Auf diese Frage fällt nur den wenigsten spontan eine sinnvolle und überzeugende Antwort ein, woraus dann schnell eine unangenehme Situation entstehen kann. Um diese zu vermeiden, haben wir hier die wichtigsten Infos zu dieser Bewerbungsfrage zusammengestellt.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass der Personaler mit der Frage eher prüfen will ob man zur Selbstreflexion in der Lage ist und weniger, wie viele Schwächen man tatsächlich hat. Worum es also geht ist die Frage, ob du dich selbstbewusst mit deinen weniger positiven Seiten auseinandersetzen kannst, denn das zeugt von emotionaler Reife und Stabilität.

Es ist wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass die Frage nach den Stärken und Schwächen natürlich nicht immer so geradeheraus gestellt wird. Manchmal wird sie auch versteckt formuliert, dann wird beispielsweise gefragt welche Aufgabe in der letzten Arbeitsstelle besonders leicht von der Hand ging oder womit man sich im Studium schwergetan hat.

  • Die goldene Regel bei dieser Art Frage ist es, niemals zu antworten, gar keine Schwächen zu haben. Das wirkt schnell unreflektiert und arrogant, da es kaum Menschen gibt die rundherum perfekt sind.
  • Die zweite Regel ist, dass du auch nicht zu ehrlich sein solltest. Nenne also keine extremen Verfehlungen, mit denen du dich selbst für den angestrebten Job disqualifiziert. Beispielsweise sollte man als angehender Buchhalter nicht erwähnen, dass man beim Kopfrechnen Schwierigkeiten hat.
  • Als dritte Regel solltest du Standardantworten wie „Ich bin zu perfektionistisch“ oder „Ich bin zu nett“ vermeiden, da diese einerseits sehr allgemein sind und andererseits auch nicht unbedingt als Schwächen gelten – ob Perfektionismus eine Stärke oder Schwäche ist, hängt schließlich auch von der Situation ab.

Überlege dir in deiner Vorbereitung auch, was du bei Folgefragen antworten kannst, beispielsweise einer Frage wie „Und wie gehen Sie mit dieser Schwäche um?“ Hier kannst du glänzen, indem du zeigst, dass du dir deiner Schwäche nicht nur bewusst ist, sondern dich auch bemühst daran zu arbeiten und hier ein Entwicklungspotential erkennst.

Kurz und knapp: Überlege dir im Vorfeld am besten zwei Schwächen, die aber nicht so gravierend sein sollten, dass du dich damit selbst disqualifizierst. Lasse die genannte Schwäche aber nicht einfach im Raum stehen, sondern erkläre im Anschluss wie du mit ihr umgehst, beispielsweise, dass du die Ursache erkannt hast und daran arbeitest.

Auf den ersten Blick scheint die Frage nach den eigenen Stärken einfacher zu beantworten zu sein, als die Frage nach den Schwächen. Doch auch diese Antwort will wohlüberlegt sein, schließlich solltest du dich weder unter deinem Wert verkaufen, noch arrogant wirken. Am besten konzentrierst du dich auf Stärken, die auch von Relevanz für den angestrebten Job sind. Wichtig ist auch, dass du die genannte Stärke mit einem Beispiel illustrieren kannst, also beispielsweise Situationen im Alltag schilderst, in denen dir die Eigenschaft hilft, oder eine Arbeitserfahrung, die dank deiner Stärke leicht zu bewältigen war. Auch hier gilt aber wieder, es nicht zu übertreiben. Übermäßiges Eigenlob wirkt schnell unsympathisch und arrogant.

Als letzten Hinweis solltest du dann noch beachten, immer mehr Stärken als Schwächen zu nennen. Hast du also von einer Schwäche erzählt, solltest du anschließend auch von zwei Stärken erzählen können.

Selbstpräsentation im VorstellungsgesprächEinklappen

Du hast dich für deine Traumstelle beworben, wurdest zum Vorstellungsgespräch eingeladen und nach einem netten Smalltalk, steigt der Personaler mit der Frage „Erzählen Sie mir etwas über sich“ in das eigentliche Bewerbungsgespräch ein. Wenn du bei der Beantwortung dieser Frage schon ins Straucheln kommst, machst du keinen reflektierten Eindruck und wirkst unvorbereitet.

Doch wie und wo soll man anfangen von sich zu erzählen?
Wir raten dir zu einer strukturierten Antwort – und zeigen dir eine nützliche Methode auf.

Karriereberatern der Yale-Universität zufolge ist die beste Art, auf diese Frage zu antworten, eine Motivationsgeschichte. Bewerber*Innen wird geraten, sich im Voraus eine persönliche Anekdote auszusuchen und damit dem Personaler nachvollziehbar zu erklären, wie und warum es zum Interesse an dieser Branche bzw. diesem Unternehmen gekommen ist. Eine Regel für die Antwortlänge gibt es nicht, aber du solltest dich bemühen, ca. 3-4 Minuten mit deiner Story zu füllen.

Folgende Elemente sollte deine Antwort beinhalten, damit sie überzeugend wirkt:

  • Eröffnung: Diese sollte kurz und bündig sein. Ein bis zwei Sätze genügen.

  • Deine Motivationsgeschichte: Dies kann eine Story über eine Situation sein, die dich in deiner Motivation geprägt hat. Oder auch über eine besondere Herausforderung, die eine Entscheidung verlangt und letztendlich als Katalysator für das Interesse an deinem Gebiet gedient hat.

  • Akademische Schwerpunkte und relevante Erfahrungen: Hier solltest du wichtige Studien- und Forschungsprojekte, Praktika oder frühere Arbeitsstellen nennen, durch die du das Wissen und die Fähigkeiten, die im Job gebraucht werden, ausbauen konntest.

  • Abschluss: Abschließend kannst du nochmal verdeutlichen, wie dich deine Motivationsgeschichte und deine Erfahrungen für die ausgeschriebene Stelle fit gemacht hat. Du kannst aber auch etwas über das Unternehmen erwähnen, auf das du dich besonders freust (mit Begründung).

Zusätzlich noch ein paar wichtige Tipps, WIE du deine Motivationsgeschichte präsentieren solltest:

  • Sei authentisch und offen

    • Das bedeutet nicht, dass du eine Charmeoffensive starten oder außergewöhnlich nett sein musst. Sei einfach freundlich und offen. Manche Anekdoten lassen sich am Ende bspw. auch mit einem humorvollen - aber für deinen beruflichen Weg positiven - Satz abrunden. Nutze das!

    • Es ist entscheidend, dass du authentisch bist. Gib nicht vor, einen völlig anderen Charakter zu haben. Die Werte, Ambitionen und Errungenschaften, die du in deiner Antwort einbindest, sollten beeindruckend sein und widerspiegeln, wer du heute bist.

  • Beginne mit der Ausarbeitung deiner Geschichte

    • Um anzufangen, solltest du deinen Lebenslauf einmal durchgehen und herausfinden, welche Punkte du besonders hervorheben möchtest. Wichtig: Wiederhole keinesfalls chronologisch deinen Lebenslauf, denn meist hat der Personaler diesen bereits vor ihm liegen!

    • Es wird darüber hinaus empfohlen, die untenstehenden Fragen als Anregung für die Planung deiner Antwort zu verwenden

      • Was hat dein Interesse für diesen Bereich geweckt?

      • Welche Erfahrungen haben dir geholfen, die für die ausgeschriebeneStelle wichtigen Fähigkeiten weiter auszubauen?

      • Was hast du bereits auf diesem Gebiet gelernt und was möchtest dudurch den neuen Job dazulernen?

      • Bei welchen Organisationen oder Gruppen bist du tätig? Welche Erfahrungen hast du durch damit gesammelt?

      • Was findest du an diesem Unternehmen besonders spannend?

  • Übe, übe, übe

    • Übe deine Präsentation oft genug, bevor du sie im Bewerbungsgespräch darlegst

    • Vermeide es aber, jedes Wort auszuschreiben und auswendig zu lernen, da deine Geschichte sonst zu einstudiert klingt

    • Die ersten Eindrücke im Bewerbungsgespräch sind schnell gemacht; sei während deiner Präsentation also selbstbewusst!

Eine gute Motivationsgeschichte könnte so aussehen:

„Ich habe im April dieses Jahres mein BWL-Studium an der Universität Bayreuth mit Schwerpunkt Marketing und einem besonderen Interesse an Sport und internationalem Austausch abgeschlossen. Das Feld ist ausgerichtet auf alles, was ich als Heranwachsender gerne gemacht habe: Freiwilligenarbeit bei interkulturellen Sportveranstaltungen, Mitarbeit bei der Promotion von Sportfesten und Mitorganisation von Fußballspielen.
Ich habe mich dann umso stärker für internationales Marketing interessiert, weil ich mit einem Unternehmen zusammenarbeiten wollte, dessen Mission es ist, eine Gesellschaft zu fördern, die den Austausch zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern unterstützt. So habe ich zwei mehrmonatige Auslandspraktika in internationalen Sportunternehmen absolviert und beim „Tag des Interkulturellen Doppelpasses“ des „Summer Feeling am Unistrand“ in Bayreuth mitgewirkt, das Studierende sowie Bürger aller Nationalitäten auf dem Campus in einem sportlichen Rahmen vereinte. Auf diese Leistung bin ich besonders stolz, da ich dazu beigetragen habe, den interkulturellen Austausch in Bayreuth zu fördern.Während meines letzten Jobs als Sportmanager in den USA habe ich darüber hinaus eigenständig Schwerpunktthemen und spezielle Projekte bearbeitet, die v.a. den Kinder- und Jugendsport gefördert haben.
Dabei habe ich gemerkt, dass meine Stärken v.a. auch in der operativen Führung von internationalen Projektteams sowie in der selbstständigen Steuerung von Projekten liegt. Ich möchte das, was ich bereits als Heranwachsender mit viel Freude gemacht habe, auf einem anspruchs- und verantwortungsvolleren Niveau und in einem länderübergreifenden Kontext fortführen und sehe mich bestens dafür ausgebildet. Aus diesem Grund ist der logische nächste Schritt meiner beruflichen Karriere ganz klar die Position eines Projektleiters und genau das hat mich heute zu Ihnen geführt.“

Wir hoffen, dir mit unserem Tipp des Monats bei den Vorbereitungen für dein Bewerbungsgespräch geholfen zu haben. Solltest du aber trotzdem sehr nervös sein, kannst du mit uns auch einen Termin zum simulierten Vorstellungsgespräch vereinbaren. Wir besprechen mit dir anschließend, ob und wie du dich z.B. bei deiner Selbstpräsentation verbessern kannst.

Brainteaser? Kein Problem!Einklappen

Personaler lieben sie – Beweber hingegen fürchten sie: Brainteaser im Rahmen eines Interviews.

Dabei handelt es sich um Rätselaufgaben, die in Bewerbungsgesprächen oder Assessment Centern eingesetzt werden können. Das Unternehmen versucht damit herauszufinden, wie gut deine analytischen Fähigkeiten ausgeprägt sind, wie kreativ du bist, welche Denkmuster du anwendest und wie es um deine Problemlösungsfähigkeit steht. Doch keine Sorge: Wir rüsten euch mit den wichtigsten Tricks aus, sodass für euch Brainteaser keine große Hürde mehr darstellen.

Wer setzt Brainteaser überhaupt beim Interview ein?

Grundsätzlich können dir Brainteaser in jeder Bewerbung begegnen. Besonders beliebt sind sie aber in der Finanzbranche, in Unternehmensberatungen und in Branchen, wo Kreativität gefragt ist. Knobelaufgaben tauchen also immer dort in Interviews auf, wo es darum geht, Probleme genau zu beschreiben, schnell zu analysieren und daraus Lösungen zu entwickeln.

Welche Fähigkeiten muss ich besitzen, um Brainteaser erfolgreich zu lösen?

Die meisten Brainteaser verlangen für die Lösung Logik und Kreativität zugleich. Bei den Lösungsschritten solltest du auch stets gründlich vorangehen. Oft sind gute mathematische Grundkenntnisse (z.B. Aufstellen und Lösen von Gleichungen, Dreisatzrechnung, Volumenberechnungen) notwendig. Du solltest dazu fähig sein, diese unter Zeitdruck anzuwenden. Nicht zuletzt brauchst du bei einigen Brainteasern auch ein visuelles Vorstellungsvermögen, damit du auf die richtige Lösung kommen kannst.

Doch manche Knobelaufgaben verlangen nicht die „richtige“ Lösung. Doch warum werden sie trotzdem gestellt? Manchmal wird von dir lediglich erwartet, dass du möglichst plausible Schätzungen angibst. Damit du aber nicht zu viel improvisieren musst, solltest du grundlegende demographische Fakten parat haben. Zum Beispiel ist es immer gut zu wissen, wie hoch die aktuellen Einwohnerzahlen von Berlin, New York, Deutschland, Europa oder gar der Welt sind. Grundsätzlich solltest du dich vor deiner Bewerbung mit grundlegenden Daten aus Wirtschaft und Gesellschaft, die in deiner Branche eine Rolle spielen, auseinandergesetzt haben.

Welche Arten von Brainteasern gibt es?

Man kann drei Sorten von Brainteasern unterscheiden:

  • "Echte" Brainteaser: also mathematische Problemstellungen, Rätsel oder Knobelaufgaben, zu denen sich eine eindeutige Lösung angeben lässt. Doch Achtung! Manchmal sind echte Brainteaser auch Fangfragen, deren „richtige“ Lösung darin besteht, dass es keine richtige Lösung gibt. Die Frage "Wie viel Erde befindet sich in einem Loch mit den Maßen 3 x 2 x 4 m?" ist beispielsweise solch eine Trickfrage – weil sich in einem Loch überhaupt nichts befindet.

  • Schätzfragen: Hier will dein Interviewpartner sehen, wie schnell und sicher du zu einer bestimmten Annahme gelangst. Neben Faktenwissen benötigst du dazu grundlegende mathematische Kenntnisse und die Fähigkeit, deine empirischen Erfahrungen auf einer größere Skala anzuwenden: So kannst du zum Beispiel versuchen, aus dem Konsumverhalten deines Freundeskreises Aussagen darüber abzuleiten, wie viele Exemplare eines neuen Produkts sich in Deutschland verkaufen lassen.

  • Business Cases/Case Studies: Um Business Cases zu lösen, musst du oft über methodisches Vorwissen verfügen: Wenn du noch nie von der BCG-Matrix, den 4 Ps, einer SWOT-Analyse oder Porter's Five Forces gehört hast, wirst du bei einer Case Study vermutlich nicht viele Punkte sammeln. Aber keine Sorge: Es gibt genug Übungsbücher, die dir dabei helfen können, dich darauf vorzubereiten!

Wie löse ich einen Brainteaser im Bewerbungsgespräch richtig?

Es gibt leider keinen „universellen“ Weg, um zur richtigen Lösung zu gelangen. Wir empfehlen dir aber grundsätzlich folgendes Vorgehen:

  • 1. Ruhig analysieren. Nehme dir vor allem am Anfang, nachdem du die Fragestellung bekommen hast, ruhig etwas Zeit und analysiere die Aufgabe genau. Denn die erste Analyse ist für das Verständnis der Frage entscheidend. Vor allem dann, wenn sich eine zu offensichtliche Lösung anbietet: Denke gründlich darüber nach, bevor du antwortest.
  • 2. Rückfragen stellen. Meistens sind Rückfragen im Interview erlaubt. Wenn dir etwas unklar sein sollte, stelle ruhig Fragen. Denn so kannst du deine Informationsgrundlage – und somit dein Ergebnis - deutlich verbessern.
  • 3. Denke laut. Verbalisiere deine Überlegungen, während du über die Fragestellung nachdenkst. Auch wenn deine Gedankenspiele nicht direkt zur Lösung führen, beweist du damit, dass du verschiedene kreative Ansätze anwenden kannst, um zu einer Lösung zu kommen. Außerdem
  • 4. Benenne deine Methoden und begründe deine Ergebnisse. So kann dein Gesprächspartner deine Lösung nachvollziehen. Wenn du einfach nur das (korrekte) Resultat deine Überlegungen nennst, erweckst du den Eindruck, du hättest die Aufgabe schon gekannt.
5 beliebte Aufgabentypen des Assessment CentersEinklappen

Wir möchten euch fünf gängigen Aufgaben vorstellen, die in einem Assessment Center vorkommen können und damit einen ersten Einblick ins Assessment Center ermöglichen. Zu beachten ist jedoch, dass die Aufgaben je nach Unternehmen und Job variieren und ständig neue Aufgabentypen entwickelt werden. Es kann keine Garantie dafür gegeben werden, dass genau diese Aufgabentypen in eurem Assessment Center von euch verlangt werden.

  • 1. Präsentation: Zu Beginn des Assessment Centers wird von den Teinehmern meist gefordert einen kleinen Vortrag über die eigene Person zu halten. Sinnvoll ist es die Vorstellung mit der Stelle, auf die man sich beworben hat, zu verknüpfen. Die Präsentation wird häufig auch in Form von Gruppenpräsentationen gestaltet; hierbei stellt man nicht sich selbst, sondern einen Partner vor.
  • 2. Rollenspiel: Beim Rollenspiel geht es darum einen berufsbezogenen Konflikt zu lösen, beispielsweise kann es sich um ein Verkaufs- oder Beratungsgespräch handeln. Bei dieser Aufgabe geht es darum deine Führungskompetenz zu testen und zu sehen, wie du mit Mitarbeitern oder Kunden umgehst.
  • 3. Postkorb: Bei der Postkorb-Übung geht es darum deine Stressresistenz und dein Organisationstalent zu auszutesten. Die Aufgabe besteht darin verschiedene Emails aus dem Posteingang nach ihrer Priorität einzuordnen. Hierbei wird man häufig gestört, in Form von Kollegen oder Anrufen, um eine stressige Arbeitsalltagssituation zu simulieren. Denke immer daran, dass es für diese Aufgabe nicht die eine perfekte Lösung gibt; viel mehr geht es darum deine Gedankengänge nach zu vollziehen, deshalb scheue dich nicht diese laut auszusprechen.
  • 4. Gruppendiskusion: Bei dieser Aufgabe muss man ein vorgegebenes Thema, oft auch in einer festgelegten Rolle, in der Gruppe diskutieren. Getestet wird hier, wie du mit Kritik umgehen kannst und welche Rolle du in einer Gruppe einnimmst.
  • 5. Interview: Diese Aufgabe ähnelt dem typischen Bewerbungsgespräch. Zentrale Themen sind meist deine Stärken und Schwächen, deine Motivation und dein Fachwissen. Wichtig hierbei ist, dass du dich nicht verstellst und deine eigene Persönlichkeit gut kennst.
5 Tipps zum Assessment CenterEinklappen

Das Studium ist abgeschlossen, die ersten Hürden bei der Jobsuche sind überwunden, die erste Einladung zum Assessment Center erfolgt: doch was kommt da eigentlich auf einen zu? Mit unseren 5 Tipps möchten wir euch bei der Vorbereitung auf euer Assessment Center helfen.

  • 1. Ausgeglichenheit: In unserem ersten Tipp raten wir euch während des Assessment Centers euch so natürlich wie möglich zu verhalten. Affektiertheit führt nicht gerade dazu euch in ein positives Licht zu rücken!
  • 2. Gute Vorbereitung: ist das A und O eines jedes Assessment Centers. Es wird nicht nur eure Persönlichkeit unter die Lupe genommen; in verschiedenen Test werden sowohl euer Allgemeinwissen, eure branchenspezifischen Kenntnisse und eure Problemlösungsfähigkeiten getestet. Wir empfehlen euch zum einen mit Hilfe der einschlägigen Fachliteratur zum Themenkomplex Assessment Center verschiedene Aufgabenformen zu Hause zu trainieren und zum anderen euch selbst kennen zu lernen, damit ihr euch als selbstsichere Persönlichkeit präsentieren könnt.
  • 3. Actio - Reactio: Beim Assessment Center werdet ihr von allen Seiten betrachtet, um zu ermitteln, ob ihr für eine bestimmte Stelle im jeweiligen Unternehmen geeignet seid. Unser Tipp ist immer das Actio-Reactio-Prinzip im Hinterkopf zu behalten: Ihr möchtet im Assessment Center beispielsweise euer Durchsetzungsvermögen beweisen. Dabei solltet ihr vermeiden zu sehr zu dominieren und eure Mitbewerber herabzusetzten, da sich das negativ auf die Bewertung eurer Teamfähigkeit auswirken würde. Es ist wichtig ein gutes Mittelmaß zu finden.
  • 4. Big Brother is watching you! Denkt daran, dass freie Zeit nicht meint, dass ihr nicht weiterhin unter ständiger Beobachtung steht. Während der Kaffepause, beim Abendessen oder sonstigen gemeinsamen Freizeitunternehmungen wird euer Sozialverhalten und euer Umgang mit anderen Bewerbern unter die Lupe genommen. Wir raten euch besonders vorsichtig bei der Wahl eurer Gesprächsthemen zu sein, ein absolutes No-Go ist Lästern. Auch euren Alkoholkonsum solltet ihr dem Anlass entsprechend dosieren.
  • 5. Ruhe bewahren! In unserem letzten Tipp möchten wir euch raten nicht zu verzweifeln sollte eine Aufgabe mal nicht so verlaufen, wie ihr euch das wünscht. Die Aufgaben werden getrennt voneinander betrachtet, deshalb ist es wichtig euch nicht von einem schlechten Ergebnis aus der Bahn werfen zu lassen! Also: Ruhe bewahren! Das hilft euch dabei mit voller Konzentration die weiteren Aufgaben souverän zu bewältigen!
5 Tipps für Deine JobsucheEinklappen

Die Semesterferien eignen sich hervoragend dazu sich von den Klausuren zu erholen und neue Kraft für das neue Semester zu tanken. Doch genau jetzt ist auch die Zeit sich Gedanken um die berufliche Zukunft zu machen. Die folgenden 5 Tipps sollen euch bei eurer Jobsuche unterstützen.

  • 1. Zeitmanagement: Unser erster Tipp dreht sich um das Zeitmanagement: die Suche nach dem passenden Job ist ein Prozess, der sich über mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate erstrecken kann. Es ist deshalb ratsam frühzeitig und regelmäßig nach Jobangeboten Ausschau zu halten, um am Ende des Studiums nicht in Panik zu verfallen.
  • 2. Klarheit schaffen: Bevor ihr euch auf die Suche nach einem Job macht, ist es wichtig, zu wissen, welche Erwartungen und Wünsche ihr an den Job oder das Unternehmen stellt. Wollt ihr beispielsweise flexible Arbeitszeiten oder viel im Ausland zu tun haben? Die Beantwortung solcher Fragen führt zu einer Klarheit, welche euch bei der Jobsuche und auch im darauffolgenden Bewerbungsgespräch zu Gute kommen wird.
  • 3. Vernetzung: Ein gut ausgebautes Netzwerk ist sehr hilfreich bei der Suche nach eurem Traumjob und eine der besten Möglichkeiten neue Berufsfelder, die bisher vielleicht noch nicht in eurem Fokus lagen, zu entdecken. Vernetzen könnt ihr euch beispielsweise durch die Networking-Seiten XING und LinkedIn oder persönlich beispielsweise bei Veranstaltungen des KarriereService.
  • 4. Optimierug: Für eure Jobsuche solltet ihr eure Bewerbungsunterlagen und euren Internetauftritt optimieren. Achtet darauf, dass euer Lebenslauf auf dem neusten Stand ist und wichtige Schlüsselwörter enthält. Ein weiterer wichtiger Schritt ist euren eigenen Internetauftritt zu überprüfen, denn auch Personaler nutzen Google. Im Zuge eurer Jobsuche solltet ihr deshalb eure Social-Media-Profile überarbeiten und Beiträge, die sich negativ auf eine Bewerbung auswirken könnten, löschen.
  • 5. Initiativbewerbung: Eure Traumstelle wird einfach nicht ausgeschrieben? - Wie wäre es denn mal mit einer Initiativbewerbung bei einem Unternehmen? Diese führt häufiger als man denkt zu einem positiven Ergebnis, denn ihr zeigt große Motivation und müsst euch nicht gegen andere Bewerber durchsetzten.
Warum ein Ehrenamt sinnvoll istEinklappen

Bei einem Ehrenamt oder einem sozialen Engagement engagierst du dich für deine Mitmenschen und die Gesellschaft. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Von Vereinsarbeit über die Betreuung von Kindern, die Unterstützung von Umweltorganisationen, bis hin zur freiwilligen Feuerwehr ist alles möglich. Klingt ja an sich nach einer guten Sache, aber du fragst dich, warum du neben der Uni noch für eine weitere Aufgabe die Verantwortung übernehmen solltest?

Der offensichtlichste Grund ist natürlich, dass du damit etwas Gutes tust und beispielsweise andere Menschen unterstützen kannst. Aber ein Ehrenamt bringt dich auch selbst weiter. Durch eine ehrenamtliche Tätigkeit kommst du mit Menschen zusammen, die in deinem Alltag ansonsten vielleicht nur eine geringe Rolle spielen, beispielsweise Senioren. Dadurch kannst du deinen Horizont erweitern, neue Kontakte knüpfen und du erhältst möglicherweise eine Orientierung für die spätere Berufswahl. Indem du in neue Situationen kommst, erweiterst du automatisch auch deine Kenntnisse und Fähigkeiten. Engagierst du dich beispielsweise beim THW, wirst du einiges über Technik und Handwerk lernen. Manchmal gibt es im Rahmen eines Ehrenamts auch die Möglichkeit, an einer Fortbildung oder einem Training teilzunehmen, was das Lernpotential weiter erhöht. Auch deine Sozialkompetenz wird sich verbessern, da bei vielen Ehrenämtern beispielsweise Teamarbeit gefragt ist.

Ein Ehrenamt kann außerdem sehr gut für das eigene Wohlbefinden sein. Setzt man sich für etwas ein und hilft anderen, geht damit häufig das Gefühl einher, etwas Sinnvolles zu tun und gebraucht zu werden. Das kann eine schöne Abwechslung zum Uni-Alltag sein, in dem man häufig sich selbst überlassen ist und meistens auch keine direkte Rückmeldung auf das bekommt, was man macht.

Mit einem Ehrenamt tut man also nicht nur der Gesellschaft etwas Gutes, sondern auch sich selbst.

Berufseinstieg – nach dem Studium in die Beamtenlaufbahn?Einklappen

Zugegeben, denkt man an eine Anstellung beim Staat, hat man häufig verstaubte Aktenberge und monotone Arbeitsprozesse im Kopf. Dabei hat die Beamtenlaufbahn so viel mehr zu bieten als reine Bürokratie. Einen sicheren Arbeitsplatz zum Beispiel, der besonders in Krisenzeiten als wertvoll gilt. Weniger Gehaltsabzüge, die sich positiv im Nettolohn widerspiegeln. Aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, flexible Arbeitszeitmodelle und eine gute Work-Life-Balance zeichnen einen Job im öffentlichen Dienst aus.

Die Fachbereiche könnten dabei unterschiedlicher nicht sein. Zunächst ist eine Beamtenlaufbahn in vier Laufbahngruppen zu unterteilen:

  • Der einfache Dienst, dessen Voraussetzung ein Hauptschulabschluss ist
  • Der mittlere Dienst, in den man mit der mittleren Reife oder einer Berufsausbildung einsteigen kann
  • Der gehobene Dienst, für den eine (Fach-)Hochschulreife vorausgesetzt wird
  • Der höhere Dienst, dessen Voraussetzung in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium – meist ein Masterabschluss oder ein Staatsexamen – ist

Besonders der gehobene Dienst und der höhere Dienst sind für Studenten eines Bachelor- oder Masterstudiengangs besonders attraktiv.

Der gehobene Dienst

Dieser unterteilt sich in den technischen Dienst, zu dem beispielsweise eine Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr zählt, und in den nichttechnischen Dienst, der eher den Verwaltungsdienst umfasst. Auch hier gibt es zahlreiche interessante Laufbahnen, wie beispielsweise das duale Studium beim Zoll, das sich mit staatsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen beschäftigt und nebenbei praktisch ausbildet. Nach erfolgreicher Laufbahnprüfung erhält man den akademischen Grad Diplom-Finanzwirt(in) (FH) und somit die Aussicht auf Führungspositionen mit Aufstiegschancen. Doch ein Studium im gehobenen Dienst gibt es natürlich auch in anderen Bereichen wie im Auswärtigen Amt, bei der Deutschen Bundesbank, beim Kriminaldienst und der Steuer- oder Justizverwaltung. Auch, wenn ihr bereits einen Bachelorabschluss habt und ihr euch euer Studium vielleicht nicht (komplett) anrechnen lassen könnt, ist euch dieses von großem Vorteil, wenn ihr beispielsweise bereits einen betriebswirtschaftlichen oder politik- beziehungsweise sozialwissenschaftlichen Studiengang absolviert habt.

Der höhere Dienst

Ein Einstieg in den höheren Dienst, die höchste Beamtenlaufbahn in Deutschland, erfordert hingegen meist einen Masterabschluss beziehungsweise das erste Staatsexamen und ist deshalb für Juristen besonders interessant. Doch auch bestimmte Laufbahnen aus dem gehobenen Dienst bieten die Chance auf einen Aufstieg in den höheren Dienst. Dazu gehören unter anderem Laufbahnen wie die der Verwaltungsräte, Polizeidirektoren, Präsidenten von Bundesämtern, Bundesminister oder auch der Botschafter des Auswärtigen Amtes – also Jobs in hohen Führungspositionen.

Die Bewerbung

Die Bewerbungsschritte unterscheiden sich von Beruf zu Beruf und je nachdem, welche Beamtenlaufbahn ihr einschlagen wollt. Typisch ist allerdings eine schriftliche Bewerbung mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und Zeugnissen. Für die Anstellung bei einer Landesbehörde müsst ihr zudem meist an einer Auswahlprüfung des jeweiligen Bundeslandes teilnehmen, in der die deutsche Sprache, mathematische Fähigkeiten, logisches Denken, eure Konzentrationsfähigkeit und eure Allgemeinbildung abgefragt werden. Die Bundesbehörden haben jeweils eigene Auswahlverfahren, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil bestehen. Der schriftliche Teil ähnelt dabei sehr den Landestests. Bei der mündlichen Prüfung löst ihr meist Aufgaben und Problemstellungen in einer Gruppe, wodurch eure Teamfähigkeit und eure Arbeit unter einer Stresssituation bewertet werden. Habt ihr das Verfahren erfolgreich absolviert, werdet ihr zunächst als Beamter auf Widerruf vereidigt.

Wie ihr seht, ist eine Beamtenlaufbahn im öffentlichen Dienst weder monoton noch unrealistisch - ob ihr nun Jura, BWL oder ein sozialwissenschaftliches Fach studiert oder sogar bereits einen Abschluss habt. Ganz im Gegenteil, die Ausbildungsmöglichkeiten und Laufbahnen sind vielfältig, bieten Möglichkeiten zum Aufstieg und einen sicheren Arbeitsplatz. Wenn ihr euch also für eine solche Laufbahn interessiert, nehmt doch einfach mal an einem Auswahltest teil, sie finden mindestens einmal im Jahr statt und ihr bekommt ein Gefühl für die Aufgaben und die Prüfungssituation

Tipps zur Bewerbung

1. Mach es den Unternehmen so einfach wie möglichEinklappen

Die früher gebräuchliche postalisch versandte Bewerbungsmappe hatte sicherlich einen ganz besonderen Charme und meist eine individuelle Note. Alles konnte übersichtlich angeordnet und mit wenig Aufwand durchgeblättert und gelesen werden.

Heutzutage ist eine digitale Bewerbung zum Standard geworden. Doch auch hier gilt das gleiche Prinzip wie bei der klassischen Mappe:Präsentiere alle Einzeldokumente möglichst übersichtlich in einem PDF-Dokument, das bequem mit einem Mausklick ausgedruckt werden kann. Alles sollte in ansprechendem, klar strukturiertem, übersichtlichem Layout formatiert sein, vollständige Kontaktdaten des Bewerbers enthalten und möglichst unter 5 Megabyte Datenvolumen beanspruchen.

Um die Übersicht zu gewährleisten, sollten nicht zu viele Dokumente in der Bewerbung enthalten sein. Überlegt Euch vorab, welche Dokumente relevant sind und über welche Tätigkeiten eine Bestätigung mitgeschickt werden sollte.

Ein Programm zum Erstellen von PDF-Dateien kann hier kostenlos herunter geladen werden.

2. Das Wichtigste immer zuerstEinklappen

Ermögliche es dem Entscheider, auf einen schnellen Blick die wichtigsten Informationen eines Bewerbers erfassen zu können. Das heißt: Immer das Wichtigste zuerst!

Die Reihenfolge der Dokumente ist daher: Lebenslauf und dann die Zeugnisse. Dabei startest du mit dem aktuellsten Zeugnis, z.B. dem Bachelorzeugnis oder einem aktuellen Notenauszug und dann folgt das Abiturzeugnis. Danach fügst du die Zeugnisse über Praktika an - dabei steht auch das aktuellste an erster Stelle. Am Ende kannst du noch weitere relevante Zertifikate angeben. So ersparst Du dem Entscheider viel Zeit.

Beim Lebenslauf solltest du auch mit dem aktuellsten Ereignis beginnen. Während des Studiums steht daher meist die universitäre Ausbildung an erster Stelle.Neben dem Studiengang rentiert sich auch die Angabe des aktuellen Notendurchschnitts und gegebenenfalls von Schwerpunkten, relevanten Seminaren und zum Beispiel dem Thema der Bachelorarbeit. In einigen Fällen kann es auch sinnvoll sein, die praktischen Erfahrungen zuerst anzugeben. Das ist meist der Fall, wenn diese relevanter sind als das Studium. Das sollte sich jeder vorab überlegen.

Tipp: Nutze Highlights in der Gestaltung des Lebenslauf. Schreibe wichtige Dinge z.B. fett oder kursiv.

3. Das Foto als wichtigstes AushängeschildEinklappen

Aussehen ist nicht wichtig, allein die Kompetenz zählt.

Falsch!

Ein gut gemachtes, qualitativ hochwertiges Foto vom Fotografen – nicht zu groß und nicht zu klein - ist ein erster wichtiger Türöffner, um wahrgenommen zu werden. Dabei geht es weniger um das Aussehen an sich, sondern darum, symphatisch und kompetent zu wirken. Zeige dem Unternehmen, wie Du als potenzieller Mitarbeiter wirkst.

Das Foto ist eine Visitenkarte, die viel über den Bewerber aussagt und deshalb auch so authentisch wie möglich wirken muss. Wer hier nachlässig ist, selbst gemachte Handyfotos oder ein veraltetes Passfoto einsetzt, signalisiert ganz klar, wie unwichtig ihm diese Bewerbung eigentlich ist.

Für eine spätere Bewerbung um ein Praktikum oder einen Job gilt dann: sich viel Zeit nehmen, einen guten Fotografen suchen und am besten mit zwei unterschiedlichen Outfits ablichten lassen.

4. Genauigkeit und Sorgfalt als SelbstverständlichkeitEinklappen

Es versteht sich von selbst, dass Rechtschreibfehler in einer Bewerbung absolut nichts zu suchen haben. Und trotzdem schleicht sich immer wieder der Fehlerteufel ein – das ist ärgerlich, führt oft genug dazu, aussortiert zu werden und vor allem: es ist so einfach zu vermeiden. Such Dir Korrektur-Leser, die Deine Bewerbung durchschauen, bevor Du sie abschickst! Frage Freunde, am besten mehrere, die mit kritischem Blick Deine Bewerbung lesen und sprachliche Ungenauigkeiten, Fehler in Grammatik und Rechtschreibung berichtigen.

Gerne kannst Du auch zu unserem Bewerbungscheck kommen.

5. Qualität der Unterlagen beachten!Einklappen

Die Qualität der Unterlagen ist sehr wichtig. Achte bereits beim Scannen auf hohe Qualität und drucke die Scans am besten einmal aus. Passt auch dann die Qualität? Bedenke, dass auch ein Unternehmen deine Unterlagen ausdrucken kann. Hier willst Du doch einen guten Eindruck hinterlassen, oder?

6. Konzentration auf das WesentlicheEinklappen

Arbeitgeber nehmen sich für die Durchsicht eines Lebenslaufs meist weniger als eine Minute Zeit. Dein Lebenslauf muss so gestaltet sein, dass er in kurzer Zeit überzeugt!

Darum lasse für die Stelle unwichtige Informationen weg  und fasse Dich kurz! Ein zweiseitiger Lebenslauf sowie ein einseitiges Anschreiben sind in den meisten Fällen ausreichend. Machmal reicht auch ein prägnanter einseitiger Lebenslauf.

Verwende kurze Sätze und belege Deine Fähigkeiten und Kenntnisse mit Beispielen.

Wichtig: Blähe Deinen Lebenslauf und das Anschreiben nicht künstlich auf!

Tipp: Um im Lebenslauf oder dem Anschreiben wichtige und relevante Stichworte in den Vordergrund zu stellen, markiere sie fett, farbig oder kursiv, so dass sie dem Betrachter gleich ins Auge springen.

7. Anpassung der Bewerbungsunterlagen an die Besonderheiten des angestrebten JobsEinklappen

Dass Du dich in Deinem Anschreiben auf das Unternehmen sowie die ausgeschrieben Stelle beziehen musst, weißt Du sicher. Doch auch der Lebenslauf sollte daran angepasst sein.

Konzentriere Dich auf Deine für den Job relevanten Qualifikationen und Kompetenzen! Informationen, die für die Stelle nicht relevant sind, können weggelassen werden.  Daher überlege Dir genau, welche Informationen aus Deinem Lebenslauf relevant für die Stelle sind und welche nicht. Diese Informationen variieren von Stelle zu Stelle und von Unternehmen zu Unternehmen.

8. Lücken im LebenslaufEinklappen

Du hast eine Lücke im Lebenslauf? Macht nichts!

Begründe Deine Lücke (z.B. Was hast Du in der Zeit gemacht?) und gib Beispiele für Kenntnisse, Erfahrungen und Wissen an, die Du während der 'Lücke' erworben oder gemacht hast!

9. Individuelle BewerbungEinklappen

Ständig hört man, dass Bewerbungen kreativ und individuell sein sollen. Doch wie bekomme ich so eine Bewerbung?

Viele Bewerber greifen dafür auf Vorlagen aus dem Internet zurück. Das ist auch in Ordnung. Aber überlege Dir, wie es wirkt, wenn der Entscheider zum 10. Mal eine Vorlage zu Gesicht bekommt. Es entsteht der Eindruck, dass die eigentlich schön gestaltete Bewerbung doch nicht so kreativ ist und auch nicht so viel Zeit dafür verwendet wurde.

Tipp: Lass Dich von Vorlagen im Internet inspirieren und passe sie an Deine Vorstellungen und Angaben an. Auch bei der Gestaltung sind Klarheit und Übersichtlichkeit wichtig. Nutze nicht zu viele Gestaltungselemente wie Farben und Symbole. Generell gilt: Beachte die Branche, in der Du Dich bewirbst! In einer konservativeren Branche kann sich der klassisch gestaltete Lebenslauf auszahlen, in der Kreativbranche kannst Du eine 'modernere' Bewerbung gestalten.

Eine individuelle Bewerbung entsteht auch, in dem Du DEINEN persönlichen Lebenslauf gut an die Stelle anpasst und in DEINEM Anschreiben genau darauf eingehst, warum DU motiviert bist und sehr gut für den Job geeignet bist. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten bringst DU mit?

Auch hier gilt wieder: Markiere relevante Angaben fett, kursiv oder farbig.

Wenn Du möchtest, kannst Du auch ein individuelles Deckblatt gestalten. Beachte dabei: Ein Foto kommt nur einmal in die Bewerbung, entweder im Lebenslauf oder auf dem Deckblatt.

10. Anforderungen an BewerbungsprozessEinklappen

Halte die Bedingungen des Bewerbungsverfahrens ein! Wenn eine online Bewerbung erforderlich ist, nützt Dir oftmals die 'beste' postalisch versendete Bewerbung nichts, denn sie wird eventuell gar nicht gelesen!

Informiere Dich vorher, wie das Verfahren abläuft, welche Informationen und Dokumente benötigt werden und wie Du dem Unternehmen Deine Bewerbung zukommen lassen kannst. Achte darauf, den richtigen Ansprechpartner zu adressieren.

Tipp: Verwende die Dokumente, die in der Ausschreibung gefordert sind oder die für die Stelle relevant sind und nicht alle Zeugnisse, Zertifikate usw. die Du jemals erhalten hast. Auch hier gilt oft: weniger ist mehr! Denn bei vielen Anlagen ist es schwieriger, die relevanten Dokumente zu finden.

11. Es muss nicht immer schwarz-weiß seinEinklappen

Du findest schwarz-weiße Bewerbungsunterlagen 'langweilig' und nicht individuell genug?

Gerne kannst Du auch Farben nutzen. Beschränke Dich dabei aber auf maximal 3 Farben. Auch hier ist es wichtig, die Branche, in der Du dich bewirbst, im Hinterkopf zu behalten. Ein dunkles Blau geht normalerweise auch in konservativeren Brachen, wohingegen Knallrot nicht so angebracht ist.


Verantwortlich für die Redaktion: Verena Marchl

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